Was ist Schuhorthopädie?
Wer ist das....?
Orthopädieschuhtechnik
Wir brauchen kein Tamtam, wir benötigen keine Show, nein - wir tun unsere Pflicht für unsere Kunden/ Patienten, wir helfen ihnen, Gehen neu zu definieren, neue Wege mit ihrem gesundheitlichen Problem zu finden und eher schmerzfrei und erfolgreicher den täglichen Aufgaben zu begegnen.

Unsere bundesweite Vertretung ist der Spitzenverband Orthopädieschuhtechnik. Klick - SpiOST
Jeder Kunde hat sein eigenes gesundheitliches Problem und benötigt SEINE Lösung. Das können orthopädische Maßschuhe ebenso sein, wie umgebaute "Normal"- Schuhe, bei welchen lediglich ein Absatz höher sein soll oder komplexere Änderungen nötig sind.
Weiterhin Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Schuheinlagen, orthopädische Schuhe für extreme Fußformen und/oder Erkrankungen, dazu die umfängliche Beratung, maßgeschneidert für den einzelnen Versorgungsfall. All das wird Ihnen hier geboten.
Dazu lehren wir medizinischem Fachpersonal, was wir leisten können, wie funktionale Wirkung entsteht und wie man die Produkte einsetzt. Wir bieten Sachverstand, Praxiswissen und dazu das umfassende handwerklich- technische Know How.
Wir beraten Ärzte und besprechen teils mit den Fachberatern der Krankenversicherungen den besten und auch ökonomischen Weg zum Hilfsmittel.
Und - wir überholen auch getragene Hilfsmittel, soweit es wirtschaftlich sinnvoll ist.
Ja - Hilfsmittel,
Heilmittel sind heilende Produkte, Wirkstoffe oder Behandlungen.
Hilfsmittel dagegen können nicht heilen, maximal können sie Heilung unterstützen.
HIMI´ s , so die interne Abkürzung, sind Produkte, welche das Leben erleichtern. Sie ermöglichen wieder den eigenständigen Gang zum Bad und WC. Sie bringen die Freiheit der Bewegung zurück und integrieren die Betroffenen wieder tiefer in der Gesellschaft.
HIMI´ s geben Kraft, eine neue Eigenständigkeit und verringern die Abhängigkeit der erkrankten oder verletzten Menschen vom guten Willen der helfenden Familie.
Die neue Eigenständigkeit reduziert die wirtschaftlichen Folgekosten um ein Vielfaches und reduziert oder verhindert mögliche Spätfolgen und deren um so kompliziertere mediznische Versorgung.
EinBeispiel:
Diabetes- Patienten im mittleren Krankenstand benötigen prophylaktisch spezielle, konfektionell gefertigte Schuhe, welche zertifiziert sind in den Bereichen: Schuhform, Hautverträglichkeit, Fußführung, Polsterungen und Abrollverhalten.
Ein Paar Diabetes- Schutzschuhe kostet inklusive diabetes- adaptierten Fußbettungen und der heutzutage übliche elektronischen Belastungsmessung der Fußsohlen in den Schuhen etwa 700,00 EUR. Diese Kosten fallen etwa jährlich pro betroffenem Diabetes- Patient an und sind aktuell größtenteils eine Leistung der Krankenversicherungen.
Wenn man darauf verzichtet, kann eine hochgradige Fuß- Verletzung als Diabetes- Folgeschaden unpassender Schuhe usw. zu Teil- oder Vollamputationen eines oder beider Füße führen. In der Nachversorgung werden dann Fuß- Prothesen nötig.
Wenn nur ein Fuß amputiert werden musste, müssen regelmäßig orthopädische Maßschuhe gefertig werden. Die begründet sich im Schutz des noch vorhandenen Fußes aber auch in der abweichenden Form der gegenseitigen Fußprothese, die als Baukastenteil nicht spiegelbildlich zum vorhandenen Fuß passt.
Dann folgen:
Hausarztkosten xxx EUR,
Der Klinikaufenthalt xxx EUR,
Amputationskosten pro Fuß xxx EUR,
Kur und Rollstuhl a xxx EUR,
die Fußprothese/ Prothesen a xxx EUR,
Orthopädische Schuhe/ Paar ca. 2000,00 EUR.
Zzgl. ärztliche Nachsorge, Sachbarbeitungskosten, Ausgaben für Wohnungsumbau, Pflegefallkosten und auch Arbeitsausfall. Denn jüngere Patienten könnten mit geringem Aufwand arbeitsfähig bleiben oder eben zu Lasten der sozialen Systeme ausfallen.
Mit anderen Worten:
Das Orthopädieschuhtechnikhandwerk hat einen extrem hohen wirtschaftlichen und sozialen Nutzen für alle Bürger/innen unseres Landes..
Wenn die Basis des Gesundheitshandwerkes Orthopädieschuhtechnik kaputt gespart wird,
entstehen explizid hohe nachfolgende Kosten für unsere Gesellschaft!
Der sinnfreie Nebeneffekt wäre dann die zu geringe Auslastung dieses Gesundheitshandwerkes, dessen Personalausdünnung und somit die massive Reduzierung langfristig hochspezialisiert ausgebildeter Profis, welche genau hier in diesem Berufsbild ihr Können letztendlich kostensenkend unserer Gesellschaft zur Verfügung stellen.
Die Frage der Verwendung unserer handwerklichen Profis für orthopädische Nachsorge im Kriegsfall wird hier nicht weiter angesprochen. Der Gedanke drängt sich jedoch auf!

Diabetiker- Schutzschuhe, Schein- Orthopädie (1)

Schuheinlagen

Schuhzurichtungen (3)

Bandagen & Kompressionsstrümpfe (2)

Orthopädische Maßschuhe

Pedographie (4)
Sinn und Zweck der Orthopädieschuhtechnik in wenigen Worten:
* Beratung für Patienten, Ärzte, Kostenträger, Politik usw.
* zeitnahe Versorgung von erkrankten Patienten mit hochwertigen orth. Hilfsmitteln
* Kostenersparnis durch frühzeitge Versorgung der Patienten und
Verhinderung oder Verzögerung von teureren Folgeschäden
* Ausbildung, Weiterbildung des med.- handwerklichen Personal´ s
* krisenrelevantes Fachhandwerk
* Integration versorgter Menschen in die Gesellschaft, in Leben und Beruf
* somit unabsehbare Kostenreduzierung durch erreichte Eigenständigkeit
der betroffenen Bürger/innen

Azubiene, Azubi oder Partner des Handwerkes?
Web- Links und Bilder- Informationen:
1 Diabets- Schutzschuhe der Firma Schein Klick
2 Kniebandage, hier Firma Bauerfeind Klick
- natürlich auch von allen anderen gelisteten Anbietern
3 eigenes Foto des Verfassers, hier wurden nachtrgl. Punktentlastungen mit Polster in die Sohlen der Schuhe eingearbeitet. S.g. Schmetterlingsrollen sind zeitnah und günstig an vorhandenen Kundenschuhen realisierbar. Ebenso anderweitige Schuhzurichtungen, wie Schuherhöhungen, Stellungskorrekturen, Polster, Verschlussänderungen (einhändig) usw.
4 Pedographie, die Messung des Druckes der Fußsohlenpartie gegen die Schuhe/Schuheinlagen.
Hier wird erkennbar, in welchen Bereichen eine schädigende Überlastung auftritt. Der Fachmann kann entsprechend dieser Messergebnisse die Umverteilung der Fußdrücke/Belastungen planen und umsetzen.

S.g. Nullmessung, eine Pedographie ohne stützende diabetes- adaptierte Fußbettungen. Rote und gelbe Zonen müssen entlastet werden. Weiße Bereiche können mehr belastet werden.

Messung mit diabetes- adaptierten Fußbettungen. Hier sichtbar deutliche Druckumverteilung, ausgesprochen gute Druckentlastung der im ersten Bild sichtbaren rote/gelben Überlastungsbereiche.

